Vulkanismus auf Schritt und Tritt

Geographen der MSS 11 auf Vulkaneifelexkursion

Auf der Internetpräsenz der Deutschen UNESCO-Kommission wird die Landschaft der Vulkaneifel aufgrund ihrer „große[n] Dichte an Naturphänomenen“ als ein „Lehrbuch der Erdgeschichte“ bezeichnet. Was liegt daher für eine am Rande dieser Region liegende Schule näher, als den Abschluss der Unterrichtsreihe zu Plattentektonik, Erdbeben und Vulkanismus in diesen Geopark zu verlegen?
So machten sich die Schülerinnen und Schüler der beiden Erdkunde-Leistungskurse der MSS 11 in Begleitung ihrer Erdkundelehrer Herr Lang und Herr Reder morgens auf den Weg zum Mosenberg-Vulkankomplex zwischen Manderscheid und Bettenfeld, wo es glücklicherweise bei trockenem Wetter mit inzwischen geschultem Blick viele aus dem Unterricht bekannte Phänomene in der Landschaft zu entdecken und erklären galt.
So wurde ein ringfömiger Erdwall als Kraterrand eines Vulkans identifiziert und gleich der Unterschied zwischen der Entstehung eines Kratersees und eines Maars geklärt. Nach Besichtigung der beeindruckenden Lavasteilwand nahe der Ausstellung des Vulkanerlebnisparks führte der Weg – teilweise offensichtlich entlang eines ehemaligen Lavastroms – zurück Richtung Manderscheid.
Allerdings nicht auf geplanter Route, denn neben dem Formenschatz vulkanischen Ursprungs konnten auch die Auswirkungen einer weiteren Naturkraft eindrucksvoll erlebt werden: Aufgrund der Starkregen- und Flutereignisse vor einigen Wochen war eine Brücke auf unserem Wanderweg zerstört und der Weg an dieser Stelle unpassierbar geworden.

Weitere Informationen zum UNESCO-Geopark Vulkaneifel:
https://www.unesco.de/kultur-und-natur/geoparks/geoparks-deutschland/vulkaneifel

Dominik Lang

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