LK 12 baut neue Nistmöglichkeiten für Insekten am Cusanus-Gymnasium

Laut Angaben des WWF werden in Deutschland „von den ca. 560 Wildbienenarten 41 Prozent als bestandsgefährdet eingestuft. 17 typische Schmetterlingsarten des Grünlandes zeigen gegenüber 1990 einen Rückgang um fast 50 Prozent. Aber auch die Anzahl der einzelnen Insekten hat rapide abgenommen. Seit 1998 haben wir in Deutschland 76 Prozent der Insektenbiomasse verloren.“ Für dieses Insektensterben gibt es vielfältige Ursachen. Unsere Landschaften und Gärten bieten Insekten wie Wildbienen nur noch wenig Raum zum Nisten und Nahrung zum Leben. Insekten werden außerdem direkt durch Insektengifte getötet oder ihnen wird indirekt durch Ackergifte die Lebensgrundlage entzogen. Weil Insekten die Nahrungsgrundlage für viele Vögel und Amphibien sind, gehen auch ihre Bestände zurück. Schülerinnen und Schüler des Biologie-LK 12 von Frau Eiden-Thömmes haben deshalb am Dienstag weitere Nisthilfen für Insekten gebaut. Die Insekten, die aus unseren Nisthilfen schlüpfen, finden in der angrenzenden Wiese, die Herr Valerius zusammen mit seiner AG „Lebensräume“ eingezäunt hat und die bewusst nur einmal im Jahr gemäht wird, vielfältige Nahrung. So ergänzen sich beide Projekte und bieten zudem die Möglichkeit, im Biologie-Unterricht und in Pausen Insekten zu beobachten.

Astrid Eiden-Thömmes

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