Lateiner der Klassenstufe 10 auf den Spuren der Römer in Wittlich

Wie lebte die römische Landbevölkerung?

Mit dieser Frage und einem Reader mit vielen Informationen zur Wohnbebauung in der römischen Antike im Gepäck machten sich die Schülerinnen und Schüler der 3. Fremdsprache Latein der 10. Klassenstufe an einem Nachmittag auf den Weg zur römischen Villa Wittlich – natürlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln.

Von der im 2. Jahrhundert n. Chr. erbauten prächtigen villa rustica (die lateinische Bezeichnung für ein römisches Landgut) sind heute nur noch Teile des mittleren Gebäudeteils erhalten. Da die Anlage aber sehr gut archäologisch erforscht wurde, konnten die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck von einem solchen Gebäudekomplex bestehend aus Herrenhaus und verschiedenen weiteren (Wirtschafts-)Gebäuden, Säulengängen (porticus) etc. gewinnen. Die Ausmaße (z.B. die Länge von 140 m) überraschten und auch die der Flussbiegung der Lieser folgende leicht kurvige Grundrissstruktur wurde bemerkt.

Mit der Anlage im saarländischen Nennig zählt die Wittlicher villa übrigens zu den größten bekannten und zu besichtigenden villae rusticae nördlich der Alpen. 

Auch die exquisite und günstige Lage des Landgutes ist heute noch gut nachvollziehbar. „Die Römer waren clevere und erfolgreiche Baumeister“ – da waren die Schülerinnen und Schüler sich schnell einig. Auch die Architektur der rekonstruierten Anlagen verschiedener weiterer villae rusticae konnte auf Anhieb überzeugen. 

Weitere Informationen zur Römischen Villa sind auf der Webseite des Kulturamts Wittlich zu finden: https://kulturamt.wittlich.de/stadtgeschichte/denkmaeler/roemische-villa.html

Dominik Lang

 

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