KI als persönlicher Lernbegleiter

Ein praxisnaher Workshop in der Methodenwoche

Ergänzend zu wissenschaftlichen Basis-Methoden wie dem Zitieren und Bibliografieren, dem effizienten Zeitmanagement und Entspannungsmethoden zur Stressreduzierung standen zwei Tage der diesjährigen Methodenwoche der Jahrgangsstufe 11 ganz im Zeichen des digitalen Wandels. Die Künstliche Intelligenz zog als neue, unverzichtbare Arbeitsmethode in die Klassenzimmer ein.

Ziele und Schwerpunkte des Workshops:

•Der sichere und verantwortungsbewusste Einsatz von KI als Werkzeug im Schulalltag
•Das Erkennen und Verstehen der Grenzen von KI
•Die Bedeutung von KI für den zukünftigen Jobmarkt
•Praxisübungen zum Erwerb praktischer KI-Kompetenz
Vom „Akkuschrauber“ bis zum eigenen Prompt

Für den Workshop konnte der KI-Experte Philip Knoll (AI Transformation Manager) gewonnen werden, um gemeinsam mit den SchülerInnen in die Welt der digitalen Transformation einzutauchen. Am ersten Tag vermittelte Herr Knoll eine fundierte Portion Tech-Wissen, die er durch seine schülernahe, humorvolle Art sowie durch interaktive Übungen und Live-Umfragen aufgelockert gestaltete. Unter dem Motto „Vom passiven Konsumenten zum aktiven Gestalter“ räumte er zunächst mit dem Mythos einer „magischen KI“ auf. Er verdeutlichte den Jugendlichen, dass KI im Grunde wie ein smarter Akkuschrauber funktioniert: Ein geniales Werkzeug, das die Arbeit massiv erleichtert, den Menschen jedoch niemals ersetzt.

Am Folgetag ging es in die praktische Umsetzung: Die SchülerInnen konzipierten eigene Systemprompts, erlernten die Grundlagen des Promptings und erfuhren, wie KI (beispielsweise über NotebookLM) als individueller Lernbegleiter im Schulalltag genutzt werden kann. Sensibilisiert wurden sie dabei auch für das Thema „Halluzinationen“, wodurch ihnen die Bedeutung einer kritischen Überprüfung aller KI-generierten Inhalte bewusst wurde.

Ein riesiges Dankeschön an unsere Unterstützer!

So ein Workshop weit abseits des normalen Lehrplans lässt sich natürlich nicht ohne starke Partner auf die Beine stellen. Deshalb geht ein ganz großes Dankeschön an:

  • Unseren Förderverein: Erst durch die finanzielle Förderung des Vereins konnte der Workshop überhaupt umgesetzt und der Eigenanteil für die Schülerinnen und Schüler auf ein Minimum gesenkt werden. Vielen Dank für diese wertvolle Investition in die Zukunft der Jugendlichen!
  • Philip Knoll (Head of Technical Product Management & AI, AI Transformation Manager NEVARIS Bausoftware GmbH): Ein herzliches Dankeschön für die individuelle Konzeption des Workshops, den inspirierenden Input und das persönliche Engagement!
  • Das Unternehmen NEVARIS, das dieses Bildungsprojekt im Rahmen seiner gesellschaftlichen Verantwortung tatkräftig unterstützt und gefördert hat.

Text und Fotos: Julia Sterk