Die Nachkommen Abrahams – Ein kleines Projekt im Religionsunterricht

Die katholische Religionsgruppe der Klasse 5B führte in den vergangenen Wochen ein kleines Bibelprojekt durch. Im vorangegangenen Unterricht hatten die Schülerinnen und Schüler die Geschichte des Nomaden Abraham kennen gelernt, der Gott ganz vertraut, mit diesem einen Bund schließt, von Gott schließlich das Versprechen erhält, viele Nachkommen zu bekommen, und sich deshalb auf eine Reise mit unbekanntem Ziel einlässt. Im Rahmen des Projektes lernten die Schülerinnen und Schüler nun einige dieser Nachkommen Abrahams in biblischen Geschichten kennen: Isaak und Rebekka, Esau und Jakob, Josef, Mose und Josua.
Die Schülerinnen und Schüler wurden zu Beginn der Projektarbeit per Zufallsprinzip in fünf Arbeitsgruppen eingeteilt und hatten die Aufgabe, die zugeteilten Geschichten in der Bibel zu lesen, sich zwei entscheidende Szenen der Handlung auszusuchen, diese zu malen und mit Hilfe ihrer Bilder den anderen Gruppen die Geschichte zu erzählen.
Dieses Projekt bot gleich mehrere Herausforderungen für die Fünftklässler: Zum einen mussten sich die Schülerinnen und Schüler innerhalb der Gruppe selbst organisieren, d.h. die unterschiedlichen Aufgaben verteilen und jedem Gruppenmitglied die Möglichkeit geben, die eigenen Ideen gleichberechtigt in die Arbeit mit einzubringen. Das meisterten die Schülerinnen und Schüler und waren am Ende selbst stolz auf sich. Trotz anfänglicher Skepsis bewerteten sie die Gruppeneinteilung per Zufallsprinzip als sehr positiv, weil sie Mitschülerinnen und Mitschüler, mit denen sie im Schulalltag weniger zusammenarbeiten, während der Gruppenarbeit schätzen lernten.
Die zweite Herausforderung bestand darin, beim Erzählen der Geschichten nur Stichwortzettel zu benutzen, damit die Geschichten möglichst frei erzählt werden konnten. Auch das gelang der Lerngruppe schon sehr gut. Hierbei lobte die Lerngruppe insbesondere die sonst ruhigeren Schülerinnen und Schüler, die, durch ihre Gruppe ermutigt, den Mut fanden, sich mit eigenen Beiträgen an der Gruppenpräsentation zu beteiligen.
Um die sehr gut ausgearbeiteten Ergebnisse noch mehr aufzuwerten, fand die Präsentation in den Räumen unserer schönen Schulbibliothek statt. Alle waren sich einig, dass diese Räume einen würdigen Rahmen boten, der sicher dazu beitrug, dass dieses Projekt den Schülerinnen und Schülern noch länger in guter Erinnerung bleiben wird.
Die Ergebnisse dieses Projekts können hier nun auf unserer Homepage nachgelesen werden.

Christine Diederichs

Isaak und Rebekka

Abraham war schon alt und wollte, dass sein Sohn Isaak eine Frau heiratet. Um eine Frau zu finden, wurde ein Knecht losgeschickt. Am Abend vor der Abreise betete der Knecht zu Gott. Er sage: „Die erste Frau, die dir und deinen Knechten zu trinken gibt, soll Isaak heiraten.“ Der Knecht machte sich mit zehn Kamelen auf den Weg. In den Taschen der Kamele war Gold, Silber und Schmuck, um die Frau zu beeindrucken. Nach einer Woche erreichte der Knecht ein Dorf. Dort sah er eine wunderschöne Frau. Sofort kam die Frau, Rebekka, auf ihn zu und fragte, ob er und seine Kamele Wasser trinken möchten. Jetzt wusste der Knecht, dass das die richtige Frau war. Nachdem er getrunken hatte, bat er um ein Nachlager.
Am nächsten Morgen fragte der Knecht, ob Rebekka seinen Herrn Isaak heiraten möchte. Sie bejahte die Frage und die zwei machten sich auf den Rückweg. Zuhause angekommen verliebten sich Isaak und Rebekka sofort ineinander und heirateten.
Sarah Heinen

Jakob und Esau

Isaak und Rebekka haben zwei Söhne, Jakob und Esau, die sehr unterschiedlich aussehen. Esau ist stark behaart, während Jakob kaum Körperbehaarung hat. Als Isaak schon alt und blind ist, beschließt er, seinem erstgeborenen Sohn Esau den Segen zu geben, um ihm alles zu vererben. Rebekka möchte jedoch, dass ihr Lieblingssohn Jakob den Segen bekommt und beide schmieden einen Plan: Als Esau aus dem Haus ist, um ein Tier für das Festmahl zu jagen, bereitet Rebekka schnell eine Ziege zu und bindet Jakob ein Stück Ziegenhaut um das Handgelenk, damit es sich so anfühlt, als wäre es Esaus Handgelenk. Als Isaak gegessen hat, fühlt er, um sicherzugehen, dass es sich um Esau handelt, das Handgelenk. Als er die vielen Haare ertastet, gibt er seinem Sohn Jakob den Segen. Als Esau nach Hause kommt und von der Täuschung erfährt, wird er wütend. Isaak kann die Segnung Jakobs nicht mehr rückgängig machen. Jakob flieht aus Angst vor Esau zu seinem Onkel.
David Fletcher

Josef

In der Geschichte ging es darum, dass Jakob zwölf Söhne hatte. Josef war sein Lieblingssohn und trug immer die beste Kleidung. Das gefiel den anderen gar nicht und sie wollten ihn loswerden.
An einem Tag fütterte und tränkte Josef die Ziegen und plötzlich kamen seine elf Brüder und packten ihn an den Armen und Beinen. Sie suchten in der Wüste nach einer Sippe, die als Karawane unterwegs war. Als sie eine fanden, verkauften sie ihn für 20 Silberstücke. Die Sippe behielt Josef jedoch nicht lange. Er wurde als Sklave an den Pharao verkauft. Erst musste er hart arbeiten. Als der Pharao seine Intelligenz und seine besondere Gabe, Träume deuten zu können, erkannte, machte er ihn zu einem hochrangigen Mann.
Der Pharao hatte Albträume. Im Traum ging es darum, dass die mageren Kühe die dicken Kühe fressen, aber mager blieben. Josef deutete den Traum des Pharaos als Ankündigung einer schlimmen Hungersnot. Doch Josef begann Vorräte anzulegen und das Volk musste keinen Hunger leiden.
Als Josefs Brüder eines Tages am Hof des Pharaos erschienen, um während der Hungersnot nach Getreide zu fragen, erkannten sie Josef nicht. Er ließ seinen Vater Jakob herbringen. Dieser erkannte ihn und die Brüder versöhnten sich.
Anna Heck

Mose

Der Pharao hatte aus Angst, dass die Gruppe der Israeliten in Ägypten weiter wächst, ein grausames Gesetz erlassen: Jeder erstgeborene Junge sollte getötet werden. Als der kleine Mose geboren wurde, wollte seine Mutter das verhindern und überlegte sich etwas. Sie wollte Mose in einem Körbchen in den Fluss setzen, in der Hoffnung, dass die Tochter des Pharaos ihn beim Baden findet. Miriam, die Schwester von Moses, hatte das Körbchen aus Schilfrohr geflochten und es gut mit Harz und Pech abgedichtet. Der Plan ging auf. Als die Tochter des Pharaos das Kästchen im Fluss treiben sah, schickte sie Diener los, um es an Land zu bringen. Die Tochter des Pharaos beschloss, den Jungen mit an ihren Hof zu nehmen. Moses Mutter durfte den Jungen stillen. So waren alle glücklich und Mose konnte in guten Verhältnissen aufwachsen.
Melissa Neises

Josua

Josua und die Israeliten kommen endlich in ihr Land, Land Israel, das Gott ihnen versprochen hat. Doch was sehen sie da? Die Stadtmauer wird von Soldaten bewacht, obwohl dies doch ihr Land sein sollte. Also rufen sie Gott und erzählen ihm alles. Gott sagt, sie sollen sechs Tage lang jeweils einmal um die Mauer laufen. Am sechsten Tag sollen sie dreimal um die Mauer laufen und ein lautes Siegesgebrüll brüllen. So machen sie es dann auch und die Stadtmauer fällt am sechsten Tag zusammen. Nun ist die Stadt endlich ihnen.
Johanna Weil

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