Exkursion nach Trier

Auf den Spuren der ältesten Stadt Deutschlands

Am Donnerstag, dem 19. Februar 2026, trotzte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus den beiden Erdkunde-Leistungskursen aus der MSS 13 dem schlechten Wetter und machte sich auf den Weg zu einer besonderen Exkursion mit dem Ziel, der Geschichte der Stadt Trier – der ältesten Stadt Deutschlands – auf den Grund zu gehen.
Trier blickt auf eine über 2000-jährige Geschichte zurück. Die Stadt wurde um das Jahr 17 v. Chr. von den Römern unter Kaiser Augustus als Augusta Treverorum gegründet und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zentrum im Römischen Reich. Noch heute zeugen beeindruckende Bauwerke wie die Porta Nigra, die Kaiserthermen oder die Römerbrücke von dieser Zeit.
Auf der Exkursion hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Stadtgeschichte in Epochen zu erleben. Sie hatten zuvor in den Kursen selbständig historische Schwerpunkte gesetzt und geeignete Standorte ausgewählt, um ihren Mitschülerinnen und Mitschülern die Geschichte der Stadt vor Ort näher zu bringen. So entstand ein lebendiger Überblick über die Entwicklung Triers: von den Treverern und Römern, über die Zeit als imperiale Residenzstadt bis hin zur Bedeutung Triers im Mittelalter und der Neuzeit.
Trotz der anhaltenden Regenwolken ließen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Motivation nicht nehmen. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten über die Eindrücke vor Ort ein besseres Verständnis für die lange und abwechslungsreiche Geschichte Triers. Die selbständige Vorbereitung und die eigenverantwortliche Auswahl der Themen machten die Exkursion zu einer besonderen Erfahrung, die den Unterricht sinnvoll ergänzte und das Gelernte anschaulich vertiefte.

Marco Nisius