Jugend musiziert 2021

Beim digitalen Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Mainz konnten in diesem Jahr eine Schülerin und ein Schüler des Cusanus-Gymnasiums die Jury überzeugen und erlangten hervorragende Preise.

Hribsime Krikor aus der Klasse 9A erhielt für ihr aussagekräftiges Spiel in der Kategorie „Querflöte“ in der Altersgruppe 4 den 2. Preis.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Kiano Bauer aus der Klasse 7C erhielt für seinen souveränen Auftritt in der Kategorie „Trompete/Flügelhorn“ einen phänomenalen 1. Preis und erhält somit eine Berechtigung am Bundeswettbewerb teilzunehmen.
Herzlichen Glückwunsch, Kiano, und viel Erfolg für den Bundeswettbewerb im Mai!

Hribsime und Kiano im Interview mit Paula Schreiber:

Paula: Erst einmal zu euch. Wieso spielt ihr Querflöte bzw. Trompete und seit wann?

Hribsime: Vor ca. fünf Jahren hat mich ein Mann aus dem Musikverein in Landscheid mit der Geige spielen gehört und mich gefragt, ob ich keine Lust hätte, dem Musikverein mit einem Blasinstrument beizutreten. Auf einer Veranstaltung, wo man Instrumente ausprobieren kann, habe ich fast alle Blasinstrumente ausprobiert und auf der Querflöte konnte ich sofort viele Töne spielen und es hat mir Spaß gemacht.

Kiano: Mit 4 oder 5 Jahren habe ich angefangen. Als Baby habe ich immer Trompete auf einem Schneebesen gespielt und irgendwann habe ich es dann eben auf so einer Veranstaltung, wo man das ausprobieren kann, mit einer richtigen Trompete versucht. Es hat sofort funktioniert und viel Spaß gemacht.

Paula: Spielt ihr noch andere Instrumente?

Kiano: Ja. Ich spiele noch Klavier und habe vor kurzem mit Orgel begonnen.

Hribsime: Wie schon gesagt spiele ich noch Geige; außerdem noch ein bisschen Klavier.

Paula: Nun zu „Jugend musiziert“. Warum nehmt ihr daran teil und was macht euch daran am meisten Spaß?

Hribsime: Es ist eine Herausforderung und man hat dann ein Ziel vor Augen. Dadurch wächst man über sich hinaus. Mich freut es immer am meisten, wenn ich sehe, dass ich als Musikerin nicht alleine bin.

Kiano: Ich nehme dort teil, damit ich weiß, was ich verbessern kann. Was ich am schönsten finde, ist den Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr zu sehen.

Paula: Zum Wettbewerb selbst. Wie läuft dieser denn normalerweise ab?

Hribsime: Normalerweise muss man sich schriftlich anmelden (dieses Jahr auch). Dann fährt man für den Regionalwettbewerb zum nächstgelegenen Wettkampfort (für uns Trier). Dort hängt dann eine Liste aus, auf der steht, wann man dran ist, wo man spielen soll und wer in der Jury ist. Man darf  in diesen Raum, um sich einzuspielen. Danach präsentiert man der Jury seine Stücke und muss anschließend warten, bis alle Teilnehmer gespielt haben und die Jury die Preise vergeben hat; bis 17 oder 18 Uhr (der Wettbewerb hat um ca. 10 Uhr begonnen). Anschließend kommt die Siegerehrung. Dabei wird auch verkündet, wer beim Landeswettbewerb teilnehmen darf. Dieser findet dann in Mainz statt.

Kiano: Und nach dem Landeswettbewerb veranstalten die Gewinner, die weitergekommen sind, noch ein gemeinsames Konzert. In diesem Jahr ist aber noch nicht sicher, ob und wenn ja, wie das durchgeführt wird.

Paula: Und wie war es dieses Jahr?

Kiano: Dieses Jahr haben wir zuhause Videos aufgenommen und diese der Jury zugeschickt. Die Preisverleihung war auch digital. Wie sonst auch waren wir dazu in Gruppen eingeteilt. Ich war beispielsweise in der Gruppe der Blechbläser. Wenn man weitergekommen ist, muss man neue Videos aufnehmen und diese wieder der Jury schicken.

Paula: Apropos weiterkommen; da du den 1. Preis bekommen hast, Kiano, bist du zum Bundeswettbewerb zugelassen. Wo findet dieser normalerweise statt und wie läuft es dieses Jahr?

Kiano: Normalerweise findet der Wettbewerb in Bremerhaven statt. Wie eben schon erwähnt, schicken wir der Jury dieses Jahr Videos. Einsendeschluss ist übrigens der 29. oder 30. Mai. 

Paula: Was sind denn die Kriterien, nach denen die Jury die Stücke bewertet und wie sieht es mit den Punkten, die die Jury vergibt, aus?

Kiano: Man kann 25 Punkte erreichen. Ab 22 hat man den ersten Platz und ab 23 wird man zum nächsthöheren Wettbewerb zugelassen. Bewertet wird nach der Technik, nach dem Klang und auch ein bisschen nach der Anzahl der Fehler.

Hribsime: Ich denke, es geht auch darum, dass man musikalisch schön spielt und dass man merkt, dass die MusikerIn das Stück verstanden hat. Es kommt aber auch darauf an, wer in der Jury sitzt. 

Paula: Ich danke euch für dieses Gespräch und wünsche dir, Kiano, viel Erfolg beim Bundeswettbewerb!

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