Klassenrat

Seit einigen Jahren findet in der 5. bis 7. Jahrgangsstufe wöchentlich, falls Gesprächsbedarf besteht, ein so genannter Klassenrat statt.
Im Rahmen dieser Stunde nehmen Schülerinnen und Schüler die Bewältigung ihrer Probleme selbst in die Hand. Nach festgelegten Ablaufregeln und auch Gesprächsregeln werden Probleme, die innerhalb der Klasse auftauchen, benannt und in der Klasse besprochen. Ohne die Moderation durch die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer lösen die Schülerinnen und Schüler  im besten Fall selbstständig ihre Anfragen und Konflikte. Mehrheitsbeschlüsse zu bestimmten Fragestellungen, die die Schülerinnen und Schüler selbst ausgehandelt haben, führen dazu, dass sich die Schülerinnen und Schüler daran gebunden fühlen. Diese greifen besser als Entscheidungen, die die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer vorgeben.
Der Klassenrat entlastet nicht nur die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, er führt auch dazu, dass  früh demokratische Spielregeln eingeübt und erprobt werden.


Im Rahmen der Vorbereitung einer Klassenratssitzung können die Schülerinnen und Schüler einer Klasse anhand von Fragestellungen die Tagesordnung selbst bestimmen. Die in einer 5. Klasse den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellten Sammelmappen mit Themenaufschriften können beispielhaft diese Organizer-Aufgabe im Vorfeld einer Klassenratssitzung erfüllen.


Zudem sorgen Ampeln dafür, dass die im Klassenrat vorher diskutierten und festgelegten Gesprächs- und Verhaltensregeln besser von den Schülerinnen und Schülern eingehalten werden können.