Suchtpräventionswoche: informieren, reflektieren, diskutieren

Im Zentrum der diesjährigen Suchtpräventionswoche stand die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema “Suchtgefährdung”, das aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet wurde:
In den 6. Klassen erarbeiteten die Medienscouts aus der 7A zusammen mit ihren jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern, begleitet und unterstützt von Frau Kießling und Herrn Reder, Ursachen und Wirkungen von “Cybermobbing” und Computersucht. Das eigene Nutzungsverhalten von sozialen Medien und Computer Games und das durch diese Medien ausgelöste Suchtpotential wurde in den 7. Klassen in Zusammenarbeit mit Herrn Zils von medien@bildung.com diskutiert. Frau Heitkötter von der Caritas Wittlich gab Denkanstöße in vielfältigen, die Schüler motivierende Erarbeitungsformen zum Thema “Wie entsteht eine Sucht?”, in dessen Zentrum die Erarbeitung des so genannten Tankmodells stand.
“Alkohölle”, gespielt von der Theatertruppe “Theaterspiel” versetzte die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen in die Lebenssituation einer alkoholabhängigen jungen Frau. Beleuchtet wurden im Stück vor allem die Gründe, warum Alkoholabhängigkeit entsteht und warum sie so zerstörerisch ist. Gerne hätten die Schüler im Gespräch mit den Schauspielern noch mehr Fragen zur Handlung gestellt, was zeitlich nicht möglich war.
Beeindruckend und emotional berührend berichteten die Patienten der Suchtklinik “Altburg”, begleitet von Herrn Keusen und von Frau Thomas, beide dort therapeutisch tätig, von den Faktoren, weshalb sie – für die Zuhörer bewegend und z.T. erschütternd – in eine ihr Leben zerstörende Suchtkarriere schlitterten. Offen und ehrlich beantworteten sie die vielen Fragen der Elftklässler, die am Schicksal der Suchtkranken sehr interessiert waren. Herr Keusen und Frau Thomas flankierten das gemeinsame Gespräch mit Informationen zur Suchterkrankung und zum Therapiekonzept der “Altburg”.
“Alkohol und Drogen im Straßenverkehr” war der Schwerpunkt des immer wieder gelungenen und interessanten Vortrags der Polizisten Herrn Bastgen und Herrn Klar bzw. Frau Süs von der Polizeidienststelle Wittlich. Der Vortrag und die Aussprache ermöglichten Einsichten und Einblicke in die problematische Seite riskanter Autofahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.

Allen Referenten und Referentinnen herzlichen Dank für die engagierte Unterstützung und Mitgestaltung unserer Suchtpräventionswoche.

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