Exkursion der Klasse 10c ins Schülerlabor „BioGeoLab“ der Universität Trier

Am Mittwoch, dem 30.11.2016 besuchte die Klasse 10c zusammen mit Herrn Koch und Frau Paul die Universität Trier, um dort am Projekttag „Ernährung 2.0 – Globale Ernährung im Zeitalter der Gentechnik (biologisch und geographisch) erforschen“ mit fächerverbindenden Elementen aus Biologie und Erdkunde teilzunehmen.
Das von Doktorantinnen der Uni durchgeführte Projekt mit der Leitfrage: “Sind gentechnisch veränderte Lebensmittel die Antwort auf den Welthunger?“ wurde durch einen Vortrag von Prof. Dr. Leif Mönter vom Fachbereich „Didaktik für Geographie“ eingeleitet.
Nach dieser Einführung durften die Schülerinnen und Schüler in einem kurzen Workshop eigenständig das schon im Biologieunterricht erworbene Wissen bezüglich der Gentechnik festigen und weiter vertiefen.
Als die Schülerinnen und Schüler sich in die Thematik eingearbeitet hatten, ging es für sie mit der Frage, ob man gentechnisch veränderte Tortilla-Chips von herkömmlichen unterscheiden kann, weiter. Dazu bereiteten sie selbstständig ein Experiment vor, mit dem sie die Tortilla-Chips, die aus genetisch verändertem Mais(-mehl) produziert wurden und äußerlich nicht zu unterscheiden waren, identifizieren sollten.
Dazu pipettierten die Schülerinnen und Schüler Mais-DNA in ein zuvor von ihnen selbst hergestelltes Gel. Nach Anlegen eines elektrischen Feldes „wanderten“ die DNA-Fragmente wie in einem Sieb durch das Gel. Diese Methode der Gelelektrophorese findet auch im universitären Betrieb Anwendung.

Nach einem kostenlosen Mittagessen in der Uni-Mensa waren alle auf das Ergebnis der Gelelektrophorese gespannt. Als man sich nach der Beobachtung und Interpretation der Ergebnisse einig war, welche Chips aus genetisch verändertem Mais(-mehl) produziert worden waren, wurde es nochmals spannend.
Nun bereiteten alle Kleingruppen ein kurzes Referat zu den sozialen, wirtschaftlichen oder den ökologischen Folgen des Anbaus von genetisch veränderten Nutzpflanzen (wie z.B. Mais, Reis, u. a.) vor und präsentierten dieses im Hinblick auf den Aspekt der Nachhaltigkeit.
Den Abschluss bildete eine rege geführte Diskussion in einem Hörsaal der Universität. Mit diesen Eindrücken ging dieser anstrengende, aber sehr ansprechende und informative Tag zu Ende. Die Möglichkeit, professionell im universitären Umfeld zu arbeiten, zudem das eigenständigen Experimentieren ließ keine Wünsche offen.
Ganz herzlich möchten wir uns bei den Betreuern der Uni-Trier und unseren Lehrkräften Frau Paul und Herrn Koch bedanken.

Nico Jacoby und die 10c

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